Couchsurfing ist ein Trend, der sich seit einigen Jahren stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Immer mehr Menschen in aller Welt bieten wildfremden Reisenden einen kostenlosen Schlafplatz für einige Nächte an, allein im Netzwerk http://www.couchsurfing.com beweisen rund drei Millionen Mitglieder ihre Gastfreundschaft. Die Vielfalt des Angebots ist enorm – als Schlafplätze stehen unter anderem das Sofa im Wohnzimmer, die Matratze auf dem Küchenboden der Studenten-WG oder ein geräumiges Doppelzimmer auf dem Bauernhof zur Verfügung.
Von dem Arrangement haben im besten Fall alle Beteiligten etwas: Wer als Couchsurfer unterwegs ist, muss nicht in unpersönlichen, oft engen Hotelzimmern übernachten und reist enorm kostengünstig. Doch Couchsurfing ist nicht nur ein Weg, Geld bei der Unterkunft zu sparen, sondern eine ganz neue Art zu reisen. Wie bei keinem Pauschalurlaub kommt man automatisch mit Einheimischen in Kontakt und lernt so Land und Leute viel intensiver kennen.
Wer seine Haustür für Fremde öffnet, will in der Regel neue Menschen kennenlernen und etwas über andere Kulturen erfahren. Nicht selten entstehen beim Couchsurfing neue Freundschaften.
Im Internet bieten verschiedene Portale die Möglichkeit, ein Sofa zum Schlafen zu finden. Besonders bei gefragten Reisedestinationen oder wenn man mit der ganzen Familie unterwegs ist, empfiehlt es sich, frühzeitig Kontakte zu knüpfen. Lesen Sie aufmerksam die Profile der Gastgeber und eventuelle Referenzen. Nehmen Sie sich die Zeit, persönliche und ausführliche Anfragen zu schreiben. In Emails und Telefonaten kann man offene Fragen besprechen und herausfinden, ob man sich sympathisch ist. Es versteht sich von selbst, dass sich der Couchsurfer so verhalten sollte, wie er es selbst von einem Gast wünschen würde. Das bedeutet, dass man sich an Absprachen hält, seinen Gastgeber über Änderungen im Zeitplan möglichst früh informiert, sich gegebenenfalls an die fremden Sitten und Bräuche anpasst, sich nicht ungefragt aus dem Kühlschrank bedient und auch mal beim Abwaschen hilft. Ein kleines Mitbringsel freut jeden und hilft, das erste Eis zu brechen.
Und wenn Sie das richtige Sofa gefunden habt, dann machen Sie sich auf die Suche nach weiteren Einrichtungsmöbeln für das Wohnzimmer als da wären Ess-Tische und Stühle, TV-Lowboard, Flachbild-Fernseher, Regale und natürlich ein schöner Sofa-Tisch.
Coole Sache, sowas. Hab ich vorher noch nie von gehört, aber auf diesem Weg lernt man mit Sicherheit eine Menge verschiedener Leute kennen.
Couchsurfing ist toll! Wenn man sich das erste Mal geraut hat und bei einem völlig fremden in der Wohnung übernachtet hat, dann wird es fast wie eine Sucht. Und man lernt so viele nette Leute kennen und macht Erfahrungen, die ich nicht mehr misen wollen würde. Sollte jeder einfach mal ausprobieren!